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Antwort auf fay ² Beitrag

Uih, ok, wir reden stellenweise aneinander vorbei. Also erstmal wollte ich klarstellen, was eignenlich meine Meinung ist (ich habs schon getan, ich weiß, aber ich möchte es einfach nochmal betonen:  Ich finde nicht, dass "Tier" besser ist als der mensch und anderherum. Bei dir habe ich den Eindruck (bzw ich habs so verstanden, verbessere es bitte, wenn ich das falsch verstanden habe): Du findest das Tier besser als den Menschen (in der momentanen "Rollenverteilung". (vorallem gecslossen aus "Das Bild des edlen wilden"
zu 1) japs, kann man lange drüber streiten, lassen wir es mal so stehen, dass es theoretisch möglich wäre, dass "Tiere" sich bezüglich der Grausamkeit ebenso entwickeln würden oder eben nicht.
zu 2) erstmal: nein, du hast cniht egsagt, dass sie nicht schlecht ist, aber besser (bzw ich habe es so verstanden!). Aber ist gut, dass wir uns einig sind *punktabhack*
zu 3) was ich hiermit ausrücken wollte war: Obwohl sie "nicht so zivilisiert sind" (damit möchte ich wirklich nicht werten) so verhalten  sie Qualitativ mehr grausam, als z.B. in Deutschland. Das wäre ja ein Anzeichen dafür, dass deine Theorie mit der Zivilisationskrankheit so nciht ganz stimmt...oder?
zu 4) Hier hast du mich falsch verstanden bzw ich habe mcih da falsch ausgedrückt: Natürlich gibt es Grausamkeit in unserer Gesellschaft, überhaupt keine Frage, daran zweifele ich ehrlich nicht!
Was mich ein wenig stutzig macht: was meinst du damit, dass das Verhalten der Kinder immer schlimmer wird? (denn das Erwachsene glauben, dass die kinder ja soooo schlimm sind, das wußten auch schon die alten Griechen, das ist aber eher ein subjektives empfinden. "Objektiv" (oder eher intersubjektiv) gibt es- entgegen der landläufigen Meinungen der Ottonormalbevölkerung z.B. nicht mehr Jugendgewalt). Um mehr dazu sagen zu können, muss ich aber wissen, was du genau meinst.
Was mich nebenbei Intersssieren würde (bzgl dritten reich): Ich habe dieses verhalten als Herdentierverhalten gesehen...also stellt sich die Frage: Würde das bei Tieren ebenso geschehen würde. Ich vermute ja (wissen tu ich es aber nicht, ka ob es dazu Studien gibt)
zu 5) Jagd ist grausam, aber eine Grausamkeit die Überlebensnotwenig ist für das Tier, da geb ich dir Recht, und somit eine "gerechtfertigte Grausamkeit". Natürlich wirkt auch viel auf den Menschen grausam, obwohl dies für das Tier nicht grausam ist (Bsp wie Katzen ihre Jungen erziehen).  Aber wie wir schon festgestellt haben, gibt es bei den Tieren auch sinnlose Grausamkeit. Warum der Mensch allerdings  dann nicht versucht Gewaltätigkeiten zu vermeiden, weiß ich im Grunde auch nicht, Ich vermute jedoch schlichtweg: Er braucht es nicht.  Grausamkeit ist ja im Grunde etwas natürliches, nur das Maß lässt es unnatürlich werden (hmm, doof ausgedrückt, aber ich hoffe du weißt, was ich meine). Durch die Grausmakeit hat der Mensch keinen evolutionnären Nachteil, also muss er es nicht ändern.
zu 6) Ok, diskutieren wir (vorerst) nicht über den Schuldbegriff, das wäre wirklich ein eigenes Thema . Um an 5) anzuknüpfen (wollte die Nummerierung halbwegs beibehalten, sonst hätte die ja keinen sinn ). Also bei den genannten Beispiel Pelzfarm ist es doch so, dass -mittlerweile. viele Menschen gegen diese Farmen sind. Früher war echter Pelz hoch angesehen und jede Frau träumte davon einen zu besitzen" mittlerweile kenne ich keinen, der echten Pelz tragen möchte ( ich weiß, dass es Menschen gibt, die das immenroch tragen (wollen), aber die Anzahl ist schlichtweg geringer geworden.  Jede Grausamkeit wird also gesellschaftlich nicht tolleriert. (also quasi das was du gesagt hats mit den Perlzfarmen, aber meine Aussage: Nicht alle grausamkeit wir toleriert wollte ich nochmal begründen). Im Grunde verhält sich der Mensch auf viele Weise paradox. denn eigentlich sprechen sich viele Menschen gegen Grausamkeit aus ( wie z.B. Mobbing, unmögliche bedingungen in der Tierhaltung) und doch lassen sie es zu oder werden Täter. Ich vermute, dass liegt schlichtweg am Überlebenstrieb der Menschen, der sich auf den gesellschaftlichen Bereich ausgedehnt hat. Ein einzelner Mensch hat schlechte Übelebenschancen, denn dafür ist er zu unangepasst. Also muss er sich der Gesellschaft anpassen. Die Stärksten in der Gesellschaft  (meistens die mit den meisten Geld) geben den Ton an, also muss man sich da anpassen, sonst steht man alleine da. Trotzdem: Manches Verhalten ( wie z.B. Mobbing) wäre ja trotzdem nicht notwendig (die meisten finde das ja eigentlich nicht gut und trotzdem tun sie es). Aber das, so denke ich, ist tatsächlich eher triebgesteuert. Also um es zusammenzufassen: Der Mensch ist vlt mehr Tier, als er denkt. Und er begeht viele Fehler.

Noch anzumerken: ich hatte eben ein total tollen Geistesblitz, den ich leider wieder vergessen habe, also falls ich plötzlich nochmal wat schreiben sollte,liegt das daran, dass es mir wieder eingefallen ist .

17.8.08 15:41, kommentieren

Kommentar II vom mixe

Gut machen wir es weiterhin so, ist am praktischsten.

Dass ich mit meiner Aussage nicht deine voll Meinung getroffen habe ist klar, aber die Richtung ist mir dann jetzt ja klar. Das reicht mir vorerst.

zu 3) Ist zwar nicht perfekt, klingt jetzt aber besser. Können wir gerne so stehen lassen. Was mich jetzt noch stören würde (mal so als Beispiel) ist, dass Gewalt nicht nur in größeren Populationen auftaucht um Macht zu demonstrieren. Da fällt mir jetzt der Begriff Revierverteidigung ein. Wo es ja auch schonmal 1 gegen 1 steht. Aber ich denke ich verstehe, was du sagen möchtest und dem widerspreche ich nicht.

zu 4) Uih, ich meinte jetzt nicht die Quellen, hab mich da falsch ausgedrückt, aber du hats im Post doch irgendwie meine Frage beantwortet. Du meinst also die Jugen wird gewaltätiger? Das stimmt schlichtweg nicht. Ich stütze mich hierbei auf Aussagen von eminen Professoren, die sogar in diese Richtung geforscht haben und auf Fachliteratur, die ich selber verwendet habe. Ebenso auf Statsitiken, die veröffentlicht wurden, die ich für eine Hausarbeit gebraucht habe (ok, statistiken könnten auch noch gefälscht sein). Die Gewalt von Jugendlich nimmt nicht zu, sondern rückt "nur" mehr in den Mittelpunkt der Medien... . Deswegen wirkt es so, als würde sie zu nehmen, tut sie aber nicht.

Was im Gegensatz dazu korrekt ist: Die "Grausamkeit" nimmt in diesen Taten zu. Wobei ich mir das wie folgt erklräe: An die Grausamkeiten gewöhnt man sich schlichtweg und irgendwann sind sie normal. Um also aufzufallen muss man "grausamer sein" als vorher. Wobei ich diese Theorie weder beweisen noch wiederlegen kann, noch habe ich mit intensiv damit auseinander gesetzt.

Wir können aber den Konsen finden in: Ganz gewaltfrei ist unsere Gesellschaft nicht. Da stimme ich dir zu.

zu 5) zu 5 möchte ich erst anschließend was sagen, weil das mein "Schlußteil" dieses Abschnittes wird und den möchte ich ja jetzt noch nicht nennen, kommt ja noch ein Punkt .

zu 6) hab ich das nicht gesagt, dass du das gesgat hast? ups, wollte dir da nur nochmal recht geben...Was in China und bei den Amis passiert weiß ich so im groben, also genug um zu wissen,worauf du hinaus willst. Ich kann halt nur von meiner Umgebung sprechen, was diese Entwicklung anbelangt. Weil, was in den anderen ländern passiert, muss ja trotzdem von dem großen Teil der Bevölkerung nicht gerne gesehen werden. Hierzu habe ich schlichtweg noch nicht mit anderen drüber gesprochen.

Ich denke, dass sowohl China, als auch die Amis irgendwie ein wenig hinterherhinken in dieser Sache (ich will nicht sagen, wir sind perfekt, aber wir waren auch mal auf deren Stand und sind es jetzt nicht mehr). Und wenn China sich angleicht an die westlichen Staaten, kann sich das vielleicht auch noch ändern (ich hoffe es zumindest).

So jetzt zu meinem Schlussteil: Die Sache die mich wundert: Du beschwerst dich darüber, dass der Mensch sein Verhalten nicht ändert und das macht ihn "schlecht". Aber du sagst auch der Mensch ist ein Tier. Warum sollte er sein Verhalten denn ändern, wenn er es nicht muss und es ihn keinen Vorteil bringt? macht doch auch (eigentlich) kein Tier so. Der Mensch verhält sich also doch entsprechend und das ist dann doch nicht verwerflich (ok, hier müsste man wirklich über die Determiniertheit des Menschen sprechen...wäre ein interssantes nächstes Thema ). Die anderen Tiere tuns ja auch nicht.. . Das finde ich irgendwie merkwürdig an deiner Meinung und den Schritt, den ich nicht so nachvollziehen kann. Ich gebe dir ja in vielen Recht, aber in diesem Punkt (also dass da Tier besser ist, um es platt auszurücken und,wenn das nicht deine komplette Meinung darstellt) kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

19.8.08 21:05, kommentieren